Tour: St.Peter 2007

Am Samstag, den 27.10.2007, fuhr also eine Autoladung voll nach St. Peter. An Board waren Bendix, Till, Gereon, Adri und Bendix Vater. Nach einem Stau, indem zum Lied „Lowrider“ gepflegt gebounced und abgegangen wurde, und dem Einchecken in unserem Zuhause für die nächsten Tage, traf man sich mit Fin&Marcus, 2 St.Peter Locals, zum Skaten auf dem nahe liegenden Parkplatz mit ein paar Blumenbeeten zum Drüberhüpfen. Danach folgte ein 3-stündiger Gang durch den Ort, bei dem diskutiert wurde, ob man zur Disco gehen sollte oder nicht. Man entschied sich dagegen und ging zur Wohnung, wo man nach ein bisschen chillen auch schlafen ging.

Sonntag Morgen ging es dann für die zweite Autoladung, bestehend aus Jan Witte, Jan Hahndorf, Kalle (Hannes) und Klaas, nach St. Peter, während Bendix, dank empfindlichem Magen und falschen Essen (ja, wirklich!) die Kloschüssel beglückte. Die Nachkommenden machten derweil Rast bei Mc´s, wo sie auf dem Parkplatz dieses Vehikel sahen, zweifelten aber daran, dass es wirklich und beständig fahren würde…

Windfahrzeug

Nach relativproblemloser Ankunft und Aussteigens aus Luftballons und sonstigem Müll aus dem Auto wurde erstmal auf dem Parkplatz geskatet. Nach dieser Session musste erstmal eingekauft werden. Danach wurde eine Bank geskatet, die wir an den Dünen fanden. Da es langsam anfing zu regnen und es auch immer dunkler wurde (schließlich ist Herbst) mussten wir auf das Parkhaus ausweichen. Bei beiden Spots wurden ein paar Tricks gefilmt, wobei Klaas es leider verpatzte einen nollie 50-50 von Till die gesamte Ledge runter zu filmen und so der Trick nur auf Foto exestiert. Sorry Till!

till_nollie50-50

Trotzdem wurde in der Wohnung verdient Party gemacht.

Die guten Pläne für den nächsten Tag früh raus und skaten/filmen zu gehen wurden leider vom anhaltenden Regen zunichte gemacht. Also ließen wir es entspannt angehen und gingen erst später ins Parkhaus, um den einzig trockenen Spot zu skaten. Jan W. und Jan H. fuhren zu diesem Zeitpunkt wieder nach Hause. Nach dem Skaten entspannten wir im Whirlpool einer Therme, sehr geil das Ding.
Auf dem Rückweg trafen wir noch 2 Mädels, die spontan mitkamen, bei uns chillten, um uns dann noch zu Arcobaleno zu begleiten, einem sehr leckeren Italiener, und dann noch nach Hause fuhren, in Schleswig-Holstein war nämlich wieder Schulalltag. Nach leckerer Pizza, Bendix, Adri und Kalle bestellten sich gleich noch eine, ging’s wieder in die Wohnung, wo dann auch schlafen gegangen wurde.

Am Dienstag hatten wir das gewünschte Wetter vom Vortag, strahlend blauer Himmel und für diese Jahreszeit angenehme Temperaturen. Also ab zum wohl besten Spot St. Peter Ordings, eine schöne 7er. Die war allerdings total versandet, da wir am Vortag aber schon einmal da waren und den Sand bemerkt haben, hatten wir einen Besen dabei. Dann fingen wir an, den kompletten Spot zu säubern.

Bendix am fegen

Doch die Bauarbeiter der angrenzenden Baustelle (der gesamte Deichbereich wird neu gemacht; vielleicht neue Spots!?) fanden das alles nicht so cool und es lag an Kalles und Gereons Überredungskünsten und dem Versprechen, den Sand wieder zu verteilen, dass wir doch skaten konnten. Zusätzlich bekamen wir noch einen besseren Besen und die Session nahm ihren Lauf. Nach Ollie und Nollie von Till zerstörte Gereon sich am Kickflip und so wurde lieber das kleine Gap daneben geskatet.

Gereon nach seinen Kickflip-Versuchen

Nach einer weiteren Session bei der Bank fuhren wir zurück und kauften unterwegs noch Bier ein. Dann beschlossen wir noch mal ins Schwimmbad zu fahren. Und wir kamen wieder zu einem Problem, welches uns eigtl. schon die ganzen Tage begleitet hat. Wir hatten 4 Fahrräder, allerdings 6 Leute. Meistens sind 2 Leute gegangen aber diesen Abend hatten wir darauf keine Lust. Also entschlossen wir uns doch, 2 Leute auf die sehr unsicheren und abbrechgefährdeten ausschauenden Gepäckträger der klapprigen Fahrräder zu setzen und die Fahrt zu starten. Dies wurde zu einer kleinen aber lustigen und leicht gefährlichen Tortour, da die Fahrräder sichtlich litten und auch das Bier langsam wirkte. In der Therme wurde wieder der Whirlpool genutzt und auch das Wellenbad. Einprägend der Ausspruch von Kalle, der nach einer Wellensession in den „WäÖPö“ wollte. Übersetzt vom Kallischen ins Deutsche sollte das Wort wohl „Whirlpool“ heißen.
An nächstem Morgen hieß es aufräumen, denn es war der letzte Tourtag. Auch mussten wir das ganze angesammelte Pfand wegbringen, denn wir hatten über 2 Kästen im Haus. Also aufs Fahrrad, 2 Leute nehmen ein Kasten in die Mitte, Rest Flaschen in den Rucksack und los ging’s. Problematisch wurde es nur beim Anhalten. Denn die Bremse an Klaas Fahrrad ging leider nicht mehr, dass merkte er auch erst dann. Adris Bremse funktionierte allerdings gut und so riss es ihn fast vom Fahrrad, während Klaas versuchte mit den Füßen zu Bremsen. Wir schafften es doch, alles heil zu überstehen und so fuhren wir zurück um den Rest in höchster Eile sauber zumachen und dann mit allem Gepäck ca. 3km zum Bahnhof zu gehen.

Adri im Zug

Der Zwischenstop in Hamburg wurde erstmal durch eine große Shoppingtour begonnen, nachdem das Geld dann knapp war, wurde noch am Jungfernstieg geskatet. Danach ging’s dann ab nach Hause. Erstmal in Richtung Rotenburg, wo wir dann umsteigen wollten, um von dort aus nach Verden zu fahren. Dieser fuhr uns allerdings vor der Nase weg und so entschieden wir nach Bremen zu fahren, um von dort aus nach Hause zu kommen. Denn Kalles Plan in Rotenburg zu pennen fanden die anderen nicht soooo gut.
So kamen wir doch gut in Nienburg an und schlossen die erste richtige Rollapfeltour ab.

Spaß gemacht hat´s auf jeden Fall und eine Wiederholung im Sommer ist schon halb geplant. St. Peter wir kommen zurück!!!!!

Klaas